Die österreichische Geigerin und Bratschistin Eszter Haffner zählt zu den führenden Musikerinnen ihrer Generation. Nach Studien u. a. bei Gerhard Schulz, Sándor Végh und György Kurtág debütierte sie 1991 im Wiener Musikverein und tritt seither international in bedeutenden Konzertsälen und bei Festivals auf.

Sie ist mehrfach preisgekrönt und erhielt 2021 das Goldene Ehrenkreuz für ihre kulturellen Verdienste. Haffner lehrt als Professorin u. a. in Wien und Kopenhagen sowie als Gastprofessorin weltweit und engagiert sich intensiv in der Förderung junger Talente.

Als Kammermusikerin, Kuratorin und Jurorin ist sie international aktiv. Sie spielt eine Nicola-Bergonzi-Violine (1780) und widmet sich besonders auch zeitgenössischer Musik, für die zahlreiche Werke für sie komponiert wurden.