Über uns

Der Verein a.mus.e – Austrian Music Encounter wurde 2006 gegründet.

Mit unserer Arbeit haben wir es uns zum Ziel gesetzt, Musik und andere Kunstformen – professionell dargeboten – aus herkömmlich gewidmeten Veranstaltungsräumen zu lösen und mitten in alltägliche Lebensräume von Menschen zu verpflanzen. Je heterogener das Umfeld, desto feiner der Nährboden, um kulturelle Aktivitäten gemeinsam aufgehen zu lassen.

Eines ist für uns gewiss: Kultur als Essenz des Menschseins lässt nicht kalt.

Sie löst etwas aus – Begeisterung oder Empörung, Verunsicherung oder Klarheit, Bewegtheit, Betroffenheit, Erheiterung oder einfach eine Reihe von Fragen – und bewegt dadurch. Vielleicht stößt sie sogar einen Perspektivenwechsel an und entfacht im Idealfall eine Auseinandersetzung mit Gewohnheiten, der eigenen Identität, dem sozialen Umfeld.

Springt der Funke über, ist Kultur sozialer Motor. Kultur fordert und fördert Austausch zwischen unterschiedlichsten Menschen. Denn ein Konzert, so wie wir es uns vorstellen, kann natürlich eine individuelle, intellektuelle Offenbarung darstellen. Viel mehr kann es aber zu einem bewegenden Ereignis werden, das sich eine Gruppe von Menschen in sozialer Interaktion schrittweise aneignet und im gemeinsamen Erleben teilt.

Bislang hat der Verein a.mus.e folgende soziokulturelle Schwerpunktinitiativen begründet, umgesetzt bzw. daran mitgewirkt:

  • haus.kultur – die steirischen Nachbarschaftskonzerte
  • Gründung um Umsetzung des interkulturellen Musikfestivals Sounding Jerusalem
  • Gestaltung von Musik- und Tanzprojekten in Südafrika

Sounding Jerusalem ist ein kammermusikalisches Projekt, das anlässlich der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft 2006 erstmals in der Altstadt von Jerusalem und der umliegenden Region umgesetzt wurde. Musik als universelles Kulturgut und mit ihrer immensen Kommunikationskraft kann Dialoge in Gang setzen oder verstärken. Menschen mit unterschiedlichem ethnischen, kulturellen und religiösen Hintergrund in einem gemeinsamen und einzigartigen Moment vereinen. Klassische Kammermusik gilt dabei in ihrer sozialen Symbolik als musikalische Idealform eines gleichberechtigten Dialogs von unterschiedlichen Stimmen. Höchste künstlerische Qualität ist von Beginn an ein Markenzeichen von Sounding Jerusalem.

Heuer findet das vom österreichischen Cellisten Erich Oskar Huetter gegründete, entwickelte und geleitete Festival bereits zum achten Mal statt und versteht sich dabei als europäisches Projekt, das einen kleinen aber feinen Beitrag zu interreligiöser Begegnung, kulturellem Austausch und einem friedlichen Miteinander leistet. Schwerpunkte sind neben den klassischen Konzerten Klangwolken im öffentlichen Raum wie dem „Roof Top Concert“ über den Dächern der Altstadt, der Aufbau eines multikulturellen Jugendsinfonieorchesters sowie eigene Kompositionsformate wie etwa „Mélange Oriental“. Eine enge Kooperation mit dem „Magnificat Institute of Music Jerusalem“ ermöglicht überdies jungen Musikschülerinnen und -schülern die Teilnahme an intensiven Workshops mit den Künstlerinnen und Künstlern des Festivals.

haus.kultur Team 2018

Erich Oskar Huetter

Erich Oskar Huetter

Gründer & Intendant

Der steirische Cellist und ausgewiesener Humanist Erich Oskar Huetter kann bereits auf eine erfolgreiche internationale Karriere als Solist und Mitglied renommierter Kammermusik-Ensembles zurückblicken. Langjährige, erfahrungsreiche Aufenthalte im Ausland, unter anderem zwei Jahre in Israel, hinterließen zudem einen prägenden Eindruck in seiner weltoffenen und freigeistigen Persönlichkeit. Eine breitere Öffentlichkeit erreichte er durch zahlreiche CD-Produktionen sowie Fernseh- und Radioauftritte. Unter dem Dach seines Trägervereins a.mus.e – Austrian Music Encounter gründete er 2006 das interkulturelle Kammermusikprojekt Sounding Jerusalem, 2014 das Musikfestival haus.kultur – Die steirischen Nachbarschaftskonzerte, die er jeweils als Intendant verantwortet. Eine besondere Beziehung pflegt Erich Oskar Huetter auch zum afrikanischen Kontinent, wo er u.a. in Südafrika und im Sudan Musikprojekte entwickelt und lebendig werden lässt.

Tanja Schmid

Tanja Schmid

Organisation

Ballettunterricht ab fünf, klassische Tanzausbildung am Opernhaus Graz samt zahlreicher Auftritte in heimischen und internationalen Produktionen bilden die künstlerische Seite der nunmehr freischaffenden Tänzerin und ausgebildeten Tanzpädagogin ab. Wobei der derzeitige Schwerpunkt auf Tanztheater, freier Improvisation und vor allem auf der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen liegt. Der rationalen Seite an der haus.kultur wird Tanja Schmid durch ein (noch) nicht abgeschlossenes Studium der Betriebswirtschaftslehre samt Ausbildung in Kulturmanagement gerecht. Die „künstlerische Schlagseite“ ihrer Persönlichkeit lässt sich dabei aber dennoch nicht verleugnen.

Magdalena Liebethat

Magdalena Liebethat

Organisation

Als Siedlungsbeauftragte des Festivalpartners Wohnbaugruppe ENNSTAL ist Magdalena Liebethat die unerlässliche Schnittstelle zu den Menschen in den Nachbarschaften. Die ausgebildete Mediatorin mit ausgeprägter philanthropischer Haltung hat bereits vor sechs Jahren die ersten zarten Schritte der haus.kultur in den Siedlungen professionell begleitet ... und ist bis heute mit Freude und Engagement dabei geblieben.

Manfred Wusser

Manfred Wusser

Texte & Organisation

Nach mehrjährigen beruflichen Stationen in Salzburg und Wien lebt der gebürtige Grazer Manfred Wusser heute als freischaffender Journalist und Autor in Rein. Neben organisatorischen und administrativen Aufgaben liegt sein Schwerpunkt vorrangig in der textlichen Gestaltung. Vorrangig als Profession, aber mit umso mehr Passion. Für einen gesellschaftskritischen, musik-affinen Querdenker mit gusseisernem, humanistischem Anker ein mehr als sinnstiftendes Betätigungsfeld.

KONTAKT

Sie möchten zusätzliche Informationen zu unserem Programm? Sie haben Fragen zu den Künstlern oder den Konzertorten? Setzen sie sich doch einfach mit uns in Verbindung. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

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